Sevilla abseits der Touristenpfade: 24 Geheimtipps und Kuriositäten
Entdecke das ungewöhnliche und geheime Sevilla an besonderen Orten
Auf dieser Seite über das unbekannte und ungewöhnliche Sevilla findest du:
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- Sehenswürdigkeiten abseits der üblichen Touristenrouten,
- außergewöhnliche Orte, darunter besondere Bars und Restaurants,
- außergewöhnliche Hotels für einen besonderen Aufenthalt,
- eine Karte mit den ungewöhnlichen Orten Sevillas,
- einige überraschende Fakten über Sevilla.
Die besten Geheimtipps und ungewöhnlichen Orte in Sevilla
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- Die Puente de Isabel II, auch Puente de Triana genannt
- Die letzte Carbonería – ein traditioneller Kohlenhandel
- Abendessen in einem ehemaligen arabischen Badehaus
- Die Kirche Santa María la Blanca
- Die Calle Reinoso, auch Calle del Beso genannt
- Die Bar Bodega Santa Cruz
- No8Do – das geheimnisvolle Wahrzeichen Sevillas
- Der Balkon der Rosina
- Caracoles: Schnecken als Tapas im Mai
- Sevilla, die Stadt der Oper
- Die Bar Garlochí
- Die Universität von Sevilla
- Die Bar Patio San Eloy
- Historische Brandschutz-Keramik an den Häuserfassaden
- Sommerabende in den Gärten des Alcázar
- Die almohadische Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert
- Das Archivo General de Indias – das Indienarchiv
- Religiöses Kunsthandwerk
- Runde Steine an den Hausfassaden
- Eine Bar, in der du Orangenwein probieren kannst
- Drei römische Marmorsäulen mitten in Sevilla
- Die Gasse der Inquisition
- Das vielleicht kleinste Theater der Welt
- Ein Drink auf dem höchsten Rooftop Andalusiens
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1. Die Puente de Isabel II, auch Puente de Triana genannt

Die Puente de Triana ist selbst eine Sehenswürdigkeit: Sie ist eine Nachbildung einer Pariser Brücke, die sich in der Nähe von Notre-Dame befand. Während die „Kopie“ in Sevilla noch heute existiert, ist die ursprüngliche Pariser Brücke, die Pont du Carrousel, längst verschwunden. Sie wurde 1931 abgerissen.

Die Brücke, die offiziell Puente de Isabel II heißt, im Alltag aber meist Puente de Triana genannt wird, ist außerdem ein beliebter Ort, an dem sich junge und ältere Paare ihre Liebe versprechen.

Über diese Brücke gelangst du vom historischen Zentrum Sevillas in das wunderschöne und lebendige Viertel Triana.
Die Brücke gehört zu den Wegen, die fast alle nutzen, die Sevilla zu Fuß in drei Tagen oder länger erkunden.
2. Die letzte Carbonería – ein traditioneller Kohlenhandel

Hier findest du ein Geschäft, das in Sevilla wirklich einzigartig ist – denn es ist das letzte seiner Art. Es handelt sich um die letzte noch bestehende Carbonería, einen traditionellen Kohlenhandel.

Dort gibt es verschiedene Arten von Holzkohle für unterschiedliche Zwecke: zum Heizen, für den Grill und – heute nur noch in seltenen Fällen – zum Beheizen eines Kohlebeckens unter einem Tisch, das in Andalusien als Brasero einer mesa camilla bekannt ist.
Hier siehst du ein Beispiel für eine solche mesa camilla. Das Foto wurde im wunderschönen weißen Dorf Medina Sidonia aufgenommen.
3. Eine außergewöhnliche Restaurantidee: Abendessen in einem ehemaligen arabischen Badehaus

Hier ist eine schöne Adresse für ein Abendessen an einem außergewöhnlichen Ort: in einem ehemaligen arabischen Badehaus.

Hier findest du die Adresse und den Standort des Restaurants San Marcos.
4. Die Kirche Santa María la Blanca
Diese kleine Kirche ist unbedingt einen Besuch wert. Sie liegt häufig außerhalb der üblichen Besichtigungsrouten – und das, obwohl sie eine bemerkenswerte Geschichte zu erzählen hat.

Hinter der eher unscheinbaren Fassade verbirgt sich ein geschichtsträchtiges Gotteshaus. Das Gebäude war zunächst eine Synagoge, später eine Moschee und schließlich eine Kirche!

Der Innenraum ist von außergewöhnlicher Schönheit. Besonders die Decke macht deutlich, warum die Kirche ihren Namen trägt: Santa María la Blanca, die heilige Maria die Weiße.

Die Kirche befindet sich mitten im faszinierenden historischen Viertel Santa Cruz in Sevilla.
Das ehemalige jüdische Viertel, die Judería, erstreckt sich größtenteils über Santa Cruz. Ein weiterer Teil befindet sich im Viertel San Bartolomé.5. Die Calle Reinoso, auch Calle del Beso genannt
Obwohl die Straße offiziell Calle Reinoso heißt, ist sie bis heute unter dem volkstümlichen Namen Calle del Beso bekannt – der Kussgasse.

Der kuriose Name geht auf eine kleine Geschichte zurück
Die Calle Reinoso liegt im Viertel Santa Cruz und gilt als die schmalste Straße Sevillas. Der Legende nach können sich die Bewohner von den gegenüberliegenden Balkonen aus sogar küssen, ohne ihre Häuser verlassen zu müssen.
So entstand der Name Calle del Beso, die Gasse des Kusses.6. Ein Restaurant für die Mittagspause: Bar Bodega Santa Cruz
Hier ist eine kleine Tapas-Bar, nur zwei Minuten von der Giralda entfernt.
Auf der Speisekarte stehen Gerichte der traditionellen spanischen Hausmannskost, die sogenannte comida casera. Das Essen ist gut, und die Rechnung gibt es ganz altmodisch: Sie wird mit Kreide direkt auf die Theke geschrieben!
Ich habe einmal versucht, das nach meiner Rückkehr ins Hotel auf einem Blatt Papier nachzumachen. Dafür braucht man allerdings etwas Übung!
Hier findest du die Adresse und den Standort der Bar Bodega Santa Cruz.
7. No8Do: Ein Symbol, das du überall in Sevilla siehst
Das Zeichen No8Do begegnet dir in Sevilla an jeder Ecke: auf dem Boden, an Hausfassaden und auf Schildern.

Dabei handelt es sich nicht einfach um ein Logo, sondern um das Motto der Stadt Sevilla, das als Bilderrätsel dargestellt wird. Die Ziffer „8“ steht für ein Wollknäuel, genauer gesagt für einen Strang Wolle. Auf Spanisch heißt dieser madeja. Zusammen gelesen ergibt sich daraus das Wortspiel No-madeja-do, das wie „No me han dejado“ klingt.
Sinngemäß bedeutet das: Sie haben mich nicht im Stich gelassen.

Die Legende führt uns ins 13. Jahrhundert zurück. König Alfons X. geriet damals in einen Konflikt mit seinem Sohn Sancho, der ihm den Thron streitig machen wollte.
Die Einwohner Sevillas unterstützten den Vater entschlossen dabei, seine Herrschaft zu bewahren. Nachdem Alfons X. die Pläne seines Sohnes vereitelt hatte, soll er über die Bewohner Sevillas gesagt haben: No me han dejado – sie haben mich nicht im Stich gelassen.8. Der Balkon der Rosina
Der Balcón de Rosina ist vermutlich der berühmteste Balkon Sevillas. Um ihn rankt sich eine Legende.
Man erzählt, dass eine Szene aus Der Barbier von Sevilla von Beaumarchais auf dem kleinen Platz spielt, auf den dieser Balkon hinausgeht.
Allerdings bleibt die Geschichte eine Legende: Das Gebäude wurde erst errichtet, nachdem Beaumarchais sein Stück geschrieben hatte. Trotzdem ist die Erzählung inzwischen beinahe selbst Teil der Geschichte geworden.
Die Handlung der Szene wurde später auch durch Rossinis Oper bekannt. Sie gehört außerdem zu den amüsanten Erklärungen dafür, warum es in Sevilla seit einigen Jahren keine theatralischen Stadtführungen mehr gibt.
Man kann sich gut vorstellen, dass ein Tenor in der Rolle des Grafen Almaviva mit seinem berühmten Figaro, Figaro, Figaro … irgendwann die Nachbarn erschöpft hat!9. Caracoles im Mai: Schnecken als Tapas
Bevor wir uns weiter mit der Oper in Sevilla beschäftigen, machen wir eine kleine, besondere Tapas-Pause.

Der Mai ist die ideale Zeit, um eine Spezialität zu probieren, die vor allem in diesem Teil Andalusiens verbreitet ist: in Sevilla, Córdoba, Huelva und Cádiz.
Die Rede ist von Schnecken, auf Spanisch caracoles.
Während dieser Jahreszeit stehen sie in zahlreichen Restaurants auf der Speisekarte. Wenn du Sevilla im Mai besuchst, solltest du diese lokale Spezialität unbedingt einmal probieren.
10. Sevilla, die Stadt der Oper

Ich bin kein Opernexperte und kann die genaue Zahl nicht überprüfen. Man sagt jedoch, dass mehr als hundert Opern oder Opernszenen in Sevilla angesiedelt sind.
Zu den bekanntesten Werken gehören Rossinis Der Barbier von Sevilla, Beethovens Fidelio, Mozarts Die Hochzeit des Figaro und Bizets Carmen.
In der Stadt begegnet man zahlreichen Hinweisen auf Sevilla als Stadt der Oper. Dieses Beispiel markiert den Ort einer Szene aus Bizets Carmen, in der Carmen vor den Soldaten flieht, die sie verfolgen.

Das folgende Foto zeigt den Ort dieser Szene in der Judería, im heutigen Viertel Santa Cruz.

Gut zu wissen: Die UNESCO erklärte Sevilla 2006 zur „Kreativstadt der Musik“. Sevilla war die erste Stadt weltweit, die diese Auszeichnung erhielt.
Ausschlaggebend waren unter anderem die Bedeutung der Stadt als eine der Wiegen des Flamenco und ihre Rolle bei der Förderung verschiedener Komponisten. Es gab noch weitere Gründe, an die ich mich leider nicht mehr genau erinnere.11. Ein besonderer Abend in der Bar Garlochí
Tagsüber wirkt die Bar Garlochí, als wäre sie seit Jahren geschlossen. Man kann also leicht an ihr vorbeigehen, ohne sie überhaupt wahrzunehmen.
Du solltest am besten abends vorbeischauen: Die Bar öffnet von 21 Uhr bis 2 Uhr morgens.
Dieser Ort ist wirklich außergewöhnlich. Hier treffen weltliche Elemente auf religiöse Symbolik. Dazu kommt eine fantastische Atmosphäre.

Wenn du in Sevilla eine Bar mit einem ganz besonderen Ambiente suchst, bist du hier genau richtig.
Die Getränkeauswahl wird nicht über eine klassische Karte präsentiert. Die Spezialität des Hauses heißt Sangre de Cristo, also Blut Christi. Es handelt sich um einen Cocktail aus Whisky, Cava und Granatapfelsaft.

Die Herzogin von Alba war eine treue Besucherin der Bar. Heute schaut gelegentlich auch Luz Casal vorbei, eine Sängerin, die der Familie nahesteht.
Hier findest du die Adresse und den Standort der Bar Garlochí.
12. Die Universität von Sevilla

Dieser Ort ist so schön, dass man beinahe Lust bekommt, wieder zu studieren. Die Universität von Sevilla beeindruckt mit ihrer außergewöhnlichen Architektur.

Sogar das Türschloss des Haupteingangs ist wunderschön!

Besonders interessant ist die Geschichte des Gebäudes: Die Universität befindet sich in der ehemaligen Königlichen Tabakfabrik von Sevilla.
Der Standort war keineswegs zufällig gewählt. Die Tabakfabrik verfügte damals über ein Monopol auf den Tabakhandel mit den amerikanischen Gebieten.
Seit der Zeit von Christoph Kolumbus brachen Schiffe von Sevilla aus auf, fuhren den Guadalquivir hinunter und überquerten anschließend den Atlantik in Richtung Amerika.
Es macht große Freude, das Gebäude zu besuchen und die Bereiche zu entdecken, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Bei einem Besuch erfährst du viel über die Geschichte der ehemaligen Tabakfabrik. Opernfreunde können sich dabei gut vorstellen, wie Carmen in einer der Werkstätten gearbeitet haben könnte.

Besonders gut gefallen hat mir auch die Nachbildung einer Statue des römischen Kaisers Marc Aurel. Sie steht direkt neben dem Institut für griechische und lateinische Philologie. Da wird es plötzlich richtig akademisch!

13. Die Bar Patio San Eloy
In Sevilla ist es häufig heiß. Da bekommt man natürlich schnell Durst. Nach einer Reise durch die Stadt stellt man oft fest, dass man neben den Sehenswürdigkeiten auch eine ganze Reihe von Bars besichtigt hat.
Patio San Eloy ist eine echte Institution in Sevilla. Hier kannst du lokale Tapas probieren. Es gibt sogar sieben oder acht Lokale dieser Bar in der Stadt.
Mein Favorit ist zugleich das älteste Lokal. Es liegt auf dem Weg in Richtung des Viertels Macarena und besitzt einen wirklich ungewöhnlichen Bereich, in dem man etwas trinken oder zu Mittag essen kann.

Hier findest du die Adresse und den Standort des ältesten Patio San Eloy in Sevilla.
14. Historische Brandschutz-Keramik an den Hausfassaden
Diese Keramikschilder mit der Aufschrift Asegurada de incendios – gegen Feuer versichert – stammen aus dem 19. Jahrhundert.

15. Sommernächte in den Gärten des Alcázar
Hier ist eine wunderbare Idee für einen märchenhaften Sommerabend in Sevilla.
Jedes Jahr findet in den Gärten des Alcázar ein Musikfestival statt.
Für nur sieben Euro konnte man ein beeindruckendes Konzert an einem außergewöhnlichen Ort erleben. Preise und Programm können sich natürlich von Jahr zu Jahr ändern.
Wichtig: Der Eingang für die Konzerte befindet sich nicht am üblichen Eingang für die Besichtigung des Alcázar. Der Zugang erfolgt über die Puerta de la Alcoba (siehe Foto unten). Die Konzerte beginnen normalerweise um 22:30 Uhr.

Die Konzertbühne befindet sich genau in den Jardines del Cenador de la Alcoba.
16. Die almohadische Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert
In Sevilla sind noch einige Abschnitte der almohadischen Stadtmauer erhalten geblieben.

Wir befinden uns im 12. Jahrhundert. Sevilla wurde damals Išbīliya genannt.
Die bedeutendsten noch sichtbaren Überreste der Stadtmauer liegen etwas außerhalb des unmittelbaren historischen Zentrums, im Viertel Macarena.
17. Das Archivo General de Indias – das Indienarchiv
Dieses Gebäude besitzt einen eher unscheinbaren Eingang, ist aber äußerst interessant und beeindruckend. Ein weiterer Vorteil: Der Eintritt ist kostenlos.
Das Gebäude stammt aus dem späten 18. Jahrhundert. Das Projekt geht auf Don José de Gálvez zurück, der aus dem interessanten Dorf Macharaviaya stammte.
Direkt neben der Kathedrale gelegen, beherbergt das Archivo General de Indias Originaldokumente aus drei Jahrhunderten spanischer Geschichte in den amerikanischen Gebieten und auf den Philippinen.
Dazu gehören selbstverständlich auch die Schriften berühmter Seefahrer, angefangen bei Christoph Kolumbus.
Das Archiv ist das dokumentarische Zentrum jener Epoche, die später als die Geschichte der „Neuen Welt“ bezeichnet wurde.
Gut zu wissen: Die Regale umfassen insgesamt rund acht Kilometer Dokumente mit etwa 80 Millionen handschriftlichen Seiten.
18. Religiöses Kunsthandwerk in Sevilla
Es gibt eine Form des Kunsthandwerks, über die nur selten gesprochen wird und die dennoch faszinierend ist: das religiöse Kunsthandwerk.

Zahlreiche Handwerker leben unter anderem von der Herstellung und Pflege der prunkvollen Prozessionsschreine und -gestelle, die bei den religiösen Prozessionen Sevillas getragen werden.
Für gläubige Menschen gibt es außerdem zahlreiche religiöse Gegenstände, Dekorationsartikel und Dinge zum Tragen.
19. Runde Steine an den Hausfassaden: eine kuriose Besonderheit Sevillas
In Sevilla entdeckt man an den unteren Bereichen zahlreicher Häuser runde Steine. Besonders häufig sind sie im Viertel Santa Cruz zu sehen, dem ehemaligen jüdischen Viertel der Stadt, das viele sehr schmale Gassen besitzt.

Der Grund für diese ungewöhnliche Bauweise ist einfach: Früher beschädigten die Kutschen, die durch die engen Straßen fuhren, häufig die Hausfassaden.
Da die unteren Gebäudeteile nicht immer mit besonders widerstandsfähigem Stein geschützt waren, suchte man nach einer praktischen Lösung. Man verwendete alte steinerne Mühlräder, um die empfindlichen Fassadenbereiche zu schützen.
So trugen die Müller mit ihren Getreidemühlen indirekt dazu bei, die Gebäude der Stadt vor Beschädigungen zu bewahren.

20. Eine Bar, in der du Sevillas Orangenwein probieren kannst
Nach all den Spaziergängen durch die Straßen Sevillas tut eine Pause in einer traditionellen Bar gut – besonders bei den hohen Temperaturen, die hier häufig herrschen.
Hier ist eine traditionelle Adresse, an der du Orangenwein probieren kannst, eine lokale Spezialität auf der Basis von Bitterorangen.
Hier findest du die Adresse und den Standort der Bar Casa Morales.
Ein guter Zwischenstopp, um eine lokale Spezialität kennenzulernen und eine kleine Pause einzulegen.21. Drei römische Marmorsäulen mitten in Sevilla
Auf dem folgenden Foto siehst du drei römische Säulen, die aus der Zeit Kaiser Hadrians stammen sollen und damit in die römische Kaiserzeit zurückreichen. Sie befinden sich in der Calle Mármoles.
Gut zu wissen: Der römische Kaiser Hadrian wurde im Jahr 76 n. Chr. in Italica geboren. Diese von Scipio dem Afrikaner gegründete antike Stadt liegt ganz in der Nähe Sevillas und ist ebenfalls einen Besuch wert.

Die drei Säulen sind ein bemerkenswerter Fund und haben im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Verwendungen erlebt. Eine weitere Besonderheit ist das Material: Sie wurden aus ägyptischem Granit gefertigt, ähnlich wie die Säulen des Pantheons in Rom. Ihre Sockel bestehen dagegen aus Marmor aus einem Steinbruch in Andalusien.
22. Die Gasse der Inquisition
Wir haben unsere Entdeckungstour an einer Seite der Puente de Triana begonnen. Zum Abschluss wechseln wir auf die andere Seite der Brücke, wo zwei weitere ungewöhnliche Orte auf uns warten.
Der erste ist der Callejón de la Inquisición, die Gasse der Inquisition. Sie befindet sich direkt hinter dem überdachten Markt von Triana. Ihre Geschichte ist düster.
Am Ende dieser nur etwa 35 Meter langen Gasse befand sich einst das Heilige Offizium, das Tribunal der Inquisition. Dort wurden Menschen vor Gericht gestellt, die als Häretiker galten. In der Nähe befand sich auch das Gefängnis, in dem Gefangene eingesperrt wurden, bevor sie zur Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen gebracht werden konnten.
Gut zu wissen: Ein Teil der früheren Gebäude des Heiligen Offiziums und des Inquisitionstribunals wurde inzwischen in ein Hotel umgewandelt.
23. Das vielleicht kleinste Theater der Welt – mitten im Markt von Triana
Zwischen den Ständen mit Obst, Gemüse, Wurstwaren und Fisch verbirgt sich ein winziges Theater.

Es könnte eines der kleinsten Theater der Welt sein: Der Zuschauerraum bietet gerade einmal 28 Plätze.
In diesem intimen Rahmen finden gelegentlich auch Flamenco-Veranstaltungen statt.
Unter folgendem Link findest du das aktuelle Programm des CasaLa Teatro.Außergewöhnliche Hotels in Sevilla: Wo übernachten?
Bevor du über die Suchfunktion unten eine Unterkunft für deinen Aufenthalt auswählst, habe ich drei Vorschläge für dich, die besonders gut zum Thema dieses Artikels passen.
Das Sevilla Kitsch Hotel

Dieses Hotel liegt mitten im Zentrum, nur zwei Minuten von der Kathedrale entfernt. Die Lage ist daher ideal, um Sevilla zu Fuß zu erkunden.
Es ist ruhig, und gelegentlich hört man lediglich das Klappern der Pferdehufe vorbeifahrender Kutschen. Ein überraschendes Geräusch mitten in der Stadt!
Hier geht es zum Hotel Sevilla Kitsch, wo du Fotos ansehen und die Verfügbarkeit prüfen kannst.
Hotel Casas de los judios
Wenn du das Glück hast, hier zu übernachten, erwartet dich ein außergewöhnlicher Aufenthalt in einem Vier-Sterne-Hotel.
Das Hotel ist wunderschön und besteht aus zahlreichen Innenhöfen, zwischen denen sich die Zimmer befinden. Ich hatte selbst das Glück, das Hotel zu besuchen. Besonders angetan hatte es mir ein Innenhof mit nur einem einzigen Zimmer: die Casa de Mose Bahari.

Hier findest du den Link zum Hotel Las Casas de la Judería, um dir die Fotos anzusehen oder eine Unterkunft zu buchen.
Torre Sevilla: Übernachten hoch über der Stadt
Eine letzte Unterkunftsidee für alle, die hoch hinaus möchten: die Torre Sevilla.
Mit einer Höhe von rund 200 Metern ist sie der bekannteste Wolkenkratzer Sevillas.
Der Turm wurde vom argentinischen Architekten César Pelli entworfen. Er zeichnete auch für weitere berühmte Hochhäuser verantwortlich, darunter die Petronas Towers in Kuala Lumpur und das World Financial Center in New York.
Ganz oben kannst du einen Drink auf einem der höchsten Rooftops Andalusiens genießen. Der Ausblick auf Sevilla bei Sonnenuntergang ist außergewöhnlich.
Wenn du auch auf dieser Höhe übernachten möchtest, findest du hier das Fünf-Sterne-Hotel Eurostars Torre Sevilla.
Eine interessante Geschichte am Rande: Während des Baus des Wolkenkratzers äußerte die UNESCO Bedenken. Es bestand die Sorge, dass der historische Stadtkern Sevillas seinen Status als gefährdetes Welterbe erhalten könnte.
Alle verfügbaren Hotels in Sevilla
Über die folgende Suchfunktion kannst du Unterkünfte für deine Reisedaten finden.
Hinweis: Wenn du Sevilla während der Feria de Sevilla besuchst, empfiehlt es sich, deine Unterkunft frühzeitig zu reservieren.
Karte mit den ungewöhnlichen Orten in Sevilla
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Ein Pluspunkt: Bei den hier vorgestellten Aktivitäten ist eine Stornierung bis zu 24 Stunden vor dem geplanten Termin möglich. Bitte prüfe die jeweiligen Buchungsbedingungen des Anbieters.
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